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Amaranthmehl: Das Superfood für deine Küche – Glutenfrei und Nährstoffreich!

Lukas Fuchs vor 1 Woche 3 Min. Lesezeit

Du suchst nach einer gesunden und vielseitigen Alternative zu Weizenmehl? Dann solltest du Amaranthmehl unbedingt ausprobieren! Dieses glutenfreie Superfood steckt voller wichtiger Nährstoffe und verleiht deinen Backwaren einen leicht nussigen Geschmack. Lass uns eintauchen in die Welt des Amaranthmehls und entdecken, was es so besonders macht.

Was ist Amaranthmehl?

Amaranthmehl wird aus den Samen der Amaranthpflanze gewonnen. Amaranth ist ein sogenanntes Pseudogetreide, was bedeutet, dass es zwar wie Getreide verwendet wird, aber botanisch gesehen zu einer anderen Pflanzenfamilie gehört. Ursprünglich stammt Amaranth aus Südamerika und wurde bereits von den Inkas und Azteken als wichtige Nahrungsquelle geschätzt.

Warum Amaranthmehl? Die Vorteile auf einen Blick

Amaranthmehl erfreut sich wachsender Beliebtheit, und das aus gutem Grund. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

  • Glutenfrei: Ideal für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit.
  • Nährstoffreich: Reich an Proteinen, Ballaststoffen, Eisen, Magnesium und anderen wichtigen Mineralstoffen.
  • Hoher Proteingehalt: Amaranthmehl enthält mehr Protein als viele andere Getreidesorten.
  • Gute Quelle für Lysin: Lysin ist eine essentielle Aminosäure, die in vielen Getreidesorten nur in geringen Mengen vorkommt.
  • Leicht verdaulich: Amaranthmehl ist leicht verdaulich und daher auch für Menschen mit empfindlichem Magen geeignet.
  • Neutraler Geschmack: Amaranthmehl hat einen leicht nussigen, milden Geschmack, der sich gut mit anderen Zutaten kombinieren lässt.

Amaranthmehl vs. Weizenmehl: Ein Vergleich

Im Vergleich zu Weizenmehl bietet Amaranthmehl einige entscheidende Vorteile:

Eigenschaft Amaranthmehl Weizenmehl
Gluten Glutenfrei Enthält Gluten
Proteingehalt Höher Niedriger
Ballaststoffgehalt Höher Niedriger
Nährstoffdichte Höher Niedriger

Amaranthmehl in der Küche: Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten

Amaranthmehl ist äußerst vielseitig und kann in zahlreichen Rezepten verwendet werden:

Backen mit Amaranthmehl

  • Brot und Brötchen: Amaranthmehl kann als Teilmehl in Brot- und Brötchenrezepten verwendet werden. Es verleiht dem Gebäck eine leicht nussige Note und verbessert die Textur. Eine Beimischung von 20-30% Amaranthmehl zum herkömmlichen Mehl ist empfehlenswert.
  • Kuchen und Kekse: Auch in Kuchen und Keksen kann Amaranthmehl verwendet werden, um den Nährwert zu erhöhen und eine interessante Geschmacksnuance zu erzeugen.
  • Pfannkuchen und Waffeln: Für eine gesunde Variante kannst du einen Teil des Mehls in deinen Pfannkuchen- und Waffelrezepten durch Amaranthmehl ersetzen.

Kochen mit Amaranthmehl

  • Soßen und Suppen: Amaranthmehl eignet sich hervorragend zum Andicken von Soßen und Suppen.
  • Panaden: Verwende Amaranthmehl als glutenfreie Panade für Fleisch, Fisch oder Gemüse.
  • Als Zutat in Müslis und Smoothies: Für einen zusätzlichen Nährstoffkick kannst du einen Löffel Amaranthmehl in dein Müsli oder deinen Smoothie geben.

Tipps und Tricks für die Verwendung von Amaranthmehl

Damit die Verwendung von Amaranthmehl gelingt, beachte folgende Tipps:

  • Nicht zu viel: Amaranthmehl hat eine stärkere Bindekraft als Weizenmehl. Verwende es daher nicht zu hoch dosiert, da das Gebäck sonst trocken werden kann. Eine Mischung mit anderen Mehlsorten (z.B. Reismehl, Buchweizenmehl) ist ideal.
  • Flüssigkeitsmenge anpassen: Amaranthmehl nimmt mehr Flüssigkeit auf als Weizenmehl. Erhöhe gegebenenfalls die Flüssigkeitsmenge im Rezept.
  • Rösten für mehr Aroma: Du kannst Amaranthmehl vor der Verwendung kurz in einer trockenen Pfanne anrösten, um das nussige Aroma zu intensivieren.

Wo kann man Amaranthmehl kaufen?

Amaranthmehl ist in vielen Reformhäusern, Bioläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich. Auch online gibt es eine große Auswahl an Anbietern. Achte beim Kauf auf eine gute Qualität und idealerweise auf Bio-Qualität.

Amaranthmehl: Ein Fazit

Amaranthmehl ist eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Mehlen, besonders für Menschen, die sich glutenfrei ernähren möchten oder einfach eine nährstoffreiche und vielseitige Zutat suchen. Probiere es aus und entdecke die vielfältigen Möglichkeiten, die Amaranthmehl in deiner Küche bietet!

Rezept für glutenfreies Amaranthbrot

Zutaten:

  • 200g Amaranthmehl
  • 100g Reismehl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Amaranthmehl, Reismehl und Salz in einer Schüssel vermischen.
  2. Trockenhefe hinzufügen und gut vermischen.
  3. Lauwarmes Wasser und Olivenöl dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Brotlaib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  6. Das Brot im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 40-50 Minuten backen.

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